Stitt Gallery · SG-JP-001 · Japan 🇯🇵
Das Objekt
Ein einzigartiges Paar zeremonieller Bodenvasen im Kyoto-Satsuma-Stil — je 64 cm, ein imposanter Maßstab, der in jedem Raum Präsenz beansprucht. Das Paar ist untrennbar und wird im Fundzustand präsentiert: eine Hommage an das Handwerk der japanischen Meister der Mitte des 20. Jahrhunderts.
Jede Vase trägt vier skulpturale Shishi-Löwenkopfhenkel — gegossen, appliziert und vergoldet. Die Körper sind mit vielfigurigen Kompositionen von Arhats (buddhistischen Weisen) in erhabenem Moriage-Relief verziert, einer anspruchsvollen Technik, die mehrere Schlickeraufträge erfordert, um die dreidimensionale Oberfläche aufzubauen.
Die cremefarbene Craquelé-Glasur — charakteristisch für die feinste Satsuma-Ware — ist mit aufwendiger Vergoldung angereichert, die eine Atmosphäre kaiserlicher Autorität schafft. Die Kombination aus Relieffigurenarbeit, Craquelé-Grund und Vergoldung ist die Signatur des Kyoto-Satsuma in seiner ehrgeizigsten Form.
Spezifikationen
| Herkunft | Japan 🇯🇵 — Kyoto-Satsuma-Stil |
| Epoche | Mitte 20. Jh. |
| Höhe | je 64 cm |
| Verkauft als | Untrennbares passendes Paar |
| Henkel | 4 × Shishi-Löwenköpfe pro Vase Gegossen, appliziert, vergoldet |
| Dekor | Arhat-Figuren — Moriage-Relieftechnik |
| Glasur | Cremefarbenes Craquelé mit reicher Vergoldung |
| Zustand | Gut — Körper intakt, keine strukturellen Risse Henkel: alte, stabile Reparaturen an den Löwenpfoten-Ansätzen |
| Preis | 1 450 € für das Paar |
| Galerie-Nr. | SG-JP-001 |
Fotografie — SG-JP-001
Ikonographie & Technik
Die Moriage-Technik baut die Dekoration in aufeinanderfolgenden Schlickerschichten auf der ungebrannten Oberfläche auf und schafft ein skulpturales dreidimensionales Relief. Sie zählt zu den anspruchsvollsten Dekortechniken der japanischen Keramik.
Die Körper tragen Kompositionen von Arhats — buddhistischen Weisen, die die Erleuchtung erlangt haben. Vielfigurige Szenen dieser Komplexität erfordern beträchtliches Können in Komposition und Reliefausführung. Ein häufiges Motiv der feinsten Kyoto-Satsuma-Ware.
Vier Shishi-Köpfe (Wächterlöwen) als Henkel pro Vase — separat gegossen, appliziert und vergoldet. Der Löwenhenkel ist eine Form, die mit Keramik im Palastformat der Meiji- und späteren Epochen verbunden ist.
Der cremefarbene Craquelé-Grund — ein bewusst herbeigeführtes Netz feiner Risse in der Glasur — ist charakteristisch für die feinste Satsuma-Ware. Er bildet die visuelle Textur, vor der die vergoldete Dekoration am wirkungsvollsten zur Geltung kommt.
Die Kombination aus Moriage-Relief, Craquelé-Grund und aufwendiger Vergoldung schafft, was treffend als „Atmosphäre kaiserlicher Autorität“ beschrieben wird — die Bildsprache der ehrgeizigsten Kyoto-Produktion.
Mit 64 cm sind dies Bodenvasen von Präsenz. Sie wirken flankierend an einem Kamin, auf Podesten in einer Eingangshalle oder als visueller Anker eines Salons. Die Paarqualität lässt einen Raum als durchdachte Komposition erscheinen.
Zustandshinweis: Beide Vasen sind in gutem optischem Zustand erhalten. Die Körper sind intakt, ohne strukturelle Risse. Aufgrund von Größe und Alter weisen die Henkel alte, stabile Reparaturen an den Löwenpfoten-Ansätzen auf — anerkannt und in die Galeriebewertung einbezogen. Dies wird dem Käufer in voller Transparenz mitgeteilt.
Dieses Objekt ist Teil unserer Sammlung europäischer und asiatischer Antiquitäten bei Stitt Gallery in Posen.
1 450 € für das Paar
Dieses Objekt steht zum privaten Verkauf. Wir freuen uns über Anfragen von Sammlern, Innenarchitekten und Institutionen. Besichtigung nach Vereinbarung in Posen. Versand innerhalb Europas und international auf Anfrage.
Galerie-Nr.: SG-JP-001 · stittgallery.com
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